Laser Forge
Eine Werkbank für generative Vektor-Motive. Ein Basis-Generator erzeugt Polylinien in Millimetern, die optional durch eine beliebig lange Pipeline aus Verzerrungs-Schichten laufen. Am Ende steht ein SVG, und das geht direkt in einen Stift-Plotter oder einen Laser.
Zwei Eigenschaften, die den Unterschied machen
Seed-deterministisch: gleicher Seed, gleiches Ergebnis. Bei generativer Arbeit ist das keine Kleinigkeit – ohne Determinismus kann man ein Motiv, das gut war, nicht wiederfinden.
Über den URL-Hash teilbar: der komplette Zustand steckt in der Adresse. Ein Motiv weiterzugeben heißt, einen Link zu schicken, nicht eine Datei.
Was drin ist
Rund fünfzehn Basis-Generatoren, von Flow Field über Harmonograph, Spirograph, Superformula, Truchet, Strange Attractors und Voronoi bis zu L-Systemen und Differential Growth. Dazu TSP-Art, das ein Bild über gewichtetes Stippling in eine durchgehende Linie verwandelt, und raumfüllende Kurven – Hilbert, Moore, Gosper, Sierpiński – die in einem Zug gezeichnet werden.
Sieben Verzerrungen liegen dahinter, von Noise-Warp bis Chaikin-Glättung. Die verbindliche Liste steht in der Registry im Code, nicht in der Dokumentation – sonst laufen die beiden auseinander.
Der Weg endet nicht im Browser: eine Bridge auf einem Raspberry Pi hängt direkt an der Maschine und nimmt den G-Code entgegen.
Stand
Läuft lokal: die Oberfläche im Browser, die Bridge auf einem Raspberry Pi direkt an der Maschine. Nicht öffentlich erreichbar – es ist ein Werkzeug für die Werkstatt, kein Produkt. Die Motive, die daraus entstehen, sind der Ausgangspunkt für SPECIMEN PRESS.